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The Veil

Das Veil ist die dünne Schicht, die Dimensionen voneinander trennt. Es besteht unsichtbar und unabhängig von Zeit, Raum und Kraft, ist in sich und ohne Prämissen existent, und sorgt dafür, dass alles dort bleibt wo es hingehört. Es gibt nur wenige Wesen, die es fassen können, und noch weniger, die es durchdringen können. Interdimensionale Portale sind der gängigste Weg, um sich durchzumogeln. Besonders mächtige Magiebegabte können sich aus eigener Kraft von einer Dimension in die nächste teleportieren.

Es ist keine starre Wand, nein; es ist eine Schicht die lebt und atmet. Die sich bewegt, die stellenweise fragiler ist und an anderen Stellen wieder robuster. Diejenigen, die sie gesehen haben, beschreiben es als sei man von bunten Nordlichtern und absoluter Zeitlosigkeit umgeben. Ein Raum, ein Ort, an dem nichts existiert außer pure, ungefilterte Magie in ihrer reinsten Form; das Leben, und das, woraus es gemacht worden ist.

Es gibt viele Mythen und Sagen rund um die Existenz, selbst unter der übernatürlichen Bevölkerung; so wird zum Beispiel behauptet, dass Verstorbene sich im Veil befinden und man mit etwas Glück seine Liebsten dort wiederfinden kann, wenn man ganz genau hinhört. Verschiedene Feiertage in verschiedensten Kulturen sind an die Beschaffenheiten des Veils angelehnt, und es gibt Magier, die sich mit ihm beschäftigen.

Am Ende ist das Veil aber allen voran eins: der Rahmen, der die Dimensionen und das darin vorhandene Leben sicher in ihren Grenzen verwahrt.