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Haunted & Holy

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Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von Lilith - 27.03.2026, 23:56
GARDENS OF ROT

Break the chains, and discover who you were meant to be. Break the chains, and be beautiful in Sin. I have not come to save, but to empower.

All hail Lilith

Lucifer ist tot. Der Thron steht leer. Und in dem Vakuum, das sein Fall hinterlassen hat, kämpfen die Mächtigsten der Hölle um das, was übrig geblieben ist. Einfluss, Loyalität, Zukunft. Lilith kämpft nicht. Lilith wartet. Plant. Beobachtet. Sie ist keine Dämonin, die Macht begehrt. Sie ist das Maß, an dem Macht gemessen wird, und sie weiß es. Fünfhundert Jahre Exil haben ihr das nicht genommen. Sie haben ihr nur beigebracht, wie teuer Ungeduld ist. Und ihr innerer Zirkel hat sich wiedergefunden, um sie zu unterstützen. Gemeinsam, werden sie entscheiden, wie es weitergeht.

A
Agrat bat Mahlat Dämon Unknown Age Elodie Young?

Es gibt kein gutes Wort dafür, was ihr beide füreinander seid. Freundinnen klingt zu menschlich und zu klein. Vertraute zu kühl. Einst Liebende — das stimmt, war aber nie der eigentliche Kern. Die Wahrheit ist unhandlicher: ihr kennt einander so gut, dass Blicke reichen. Dass ihr einander lesen könnt wie einen Text, den man in der eigenen Handschrift verfasst hat. Und das bedeutet auch, dass du genau weißt, wenn Lilith eine Entscheidung trifft, die du für falsch hältst — und sie weiß, dass du es weißt.

Als sie fort war, hast du nicht gewartet. Warten war keine Option, die du je ernst genommen hast. Du hast Liliths Namen in Ehren gehalten, hast das Netzwerk, das um sie gewachsen war, gepflegt und ausgebaut — nicht ausschließlich aus Loyalität, und das weißt du. Du ziehst Kraft aus demselben Strom, aus dem Lilith schöpft. Opfer an sie sind nie ganz ohne Eigeninteresse gewesen. Das macht sie nicht weniger aufrichtig. Es macht sie ehrlich, und Ehrlichkeit ist etwas, das du schätzt, weil du beides kennst — was es bedeutet, sie zu haben, und was es bedeutet, ohne sie zu überleben. Fünfhundert Jahre sind eine lange Zeit, um zu lernen, was man wirklich ist, wenn niemand schaut. Du hast gelernt. Die Antwort hat dich nicht überrascht. Das vielleicht am meisten.

Jetzt ist Lilith zurück, und du bist erleichtert. Wirklich. Tiefer erleichtert, als du jemandem gegenüber zugeben würdest, weil Erleichterung etwas verrät — nämlich wie viel Angst darunter gelegen hat. Aber die Erleichterung trägt einen Riss. Lilith verbringt ihre Zeit damit, sich in die Höllenpolitik einzumischen, in das Machtgefüge nach Luzifers Tod, in Fraktionen und Allianzen und den ewigen Tanz zwischen Belial und Baal. Du verstehst es nicht. Du hast fünfhundert Jahre lang eine Maschinerie am Laufen gehalten, die sich selbst trägt, und was ihr gemeinsam aufbauen könntet — hier, auf der Erde, mit dem Fundament, das du gelegt hast — das lässt sie liegen, um sich in Thronstreitigkeiten zu verlieren, die ihr schon einmal alles gekostet haben.

Du sagst das. Nicht jeden Tag, nicht laut, aber du sagst es. Das ist der Unterschied zwischen dir und den anderen: du bist die Einzige, die ihr ins Gesicht sagt, wenn sie einen Fehler macht. Das schätzt sie. Das bringt sie auch zur Weißglut. Beides gehört dazu. Und ganz selten — in den Stunden, in denen du allein bist und die Nacht lang genug wird, um ehrlich zu sein — fragst du dich, wie es wäre, wenn die Struktur, die du gebaut hast, nicht länger Liliths Namen tragen würde. Nicht weil du sie nicht liebst. Sondern weil du dir nicht sicher bist, ob Liebe der Grund ist, warum du noch hier bist. Oder ob es Gewohnheit ist. Oder Angst. Oder das stille, giftige Bewusstsein, dass du ohne sie nicht genau weißt, wer du sonst wärst.

N
Naamah Dämon Unknown Age Cassie Clare?

Die erste ihrer Art. Die erste Succubus, die je existiert hat, und du trägst das nicht wie eine Last, du trägst es wie eine Krone, leicht und selbstverständlich, weil du nie etwas anderes kanntest. Der Hunger ist kein Feind mehr. Er war es einmal, vielleicht, in einem Zeitalter, an das du dich kaum noch erinnerst – als er noch etwas war, das man bekämpfen konnte, das sich anfühlte wie eine Krankheit statt wie der eigentliche Kern von dir. Jetzt ist er Heimat. Er hält dich wach. Er flüstert dir zu, wen du heute brauchst und was du ihm geben musst, damit er dir gibt, was du willst. Du lebst in diesem Tausch. Du atmest ihn.

Lilith und Agrat haben dich aufgefangen, damals. Das ist keine Metapher – sie haben dich buchstäblich gehalten, als alle anderen, die deine Natur kannten, sich abgewandt haben. Nicht weil sie dich fürchteten. Sondern weil das, was du bist, unbequem ist, weil es etwas in anderen berührt, das sie lieber nicht berührt wissen wollen. Lilith hat nicht weggeschaut. Agrat auch nicht. Sie haben dir gezeigt, dass Heimat ein Gefühl ist und kein Ort, und das weißt du noch. Das vergisst du nie. Was dich bedrückt – mehr als du nach außen zeigst – ist die Spannung zwischen den beiden seit Liliths Rückkehr. Agrat ist ungeduldig, manchmal scharf, und Lilith ist mit einem Teil von sich immer noch irgendwo in den Trümmern der Zeit, die sie verloren hat. Du schiebst es auf die Trennung. Ihr müsst euch alle wieder finden. Das sagst du dir. Das glaubst du auch, meistens.

Also beobachtest du. Kommst deinen Aufgaben nach. Du bist das wärmste Gesicht im inneren Kreis, das zugänglichste, das lächelnde. Du lebst die Arbeit – wie könntest du nicht? Gelüste zu erkennen liegt dir im Blut. Du weißt, was jemand braucht, bevor er es weiß. Und das macht dich gefährlich, aber es macht dich auch unverzichtbar, auf eine Art, die du genießt.
Nur einmal hast du dich verplappert. Samael stand vor dir – der Engel, der nie ganz gefallen ist, der sein Licht noch trägt wie ein Versprechen, das er nicht einlösen will – und das Versprechen seiner engelischen Essenz war stärker als alles andere. Du hast Informationen gegeben. Dinge, die du nicht hättest sagen sollen. Seither habt ihr ein Ongoing-Ding, wie er es nennt. Freundschaft-Plus, so wie damals. Er kommt immer wieder, und du lässt ihn kommen, weil seine Essenz durch dich hindurchzieht wie Licht durch Wasser, und es ist das Schönste und das Gefährlichste, was du kennst. Er verhindert seinen Fall. Du gibst ihm dafür, was er braucht. Ihr beide tut so, als wäre das kein Verrat. Bisher hat Lilith nichts gemerkt. Das ist keine Garantie dafür, dass das so bleibt – und tief in dir weißt du, dass der Tag kommt. Du weißt nur nicht, ob du ihn fürchtest oder herbeiführst.

A
Asbeel Engel (Fallen) Unknown Age Arnas Fedaravicius?

Du erinnerst dich noch daran, wie Licht sich anfühlt. Das ist das Schlimmste daran – nicht dass es weg ist, sondern dass die Erinnerung geblieben ist. Du weißt noch genau, wie es war, vollständig zu sein. Und du weißt genau, wer es dir genommen hat, und warum, und dass das Warum der Teil ist, der dich am meisten verbrennt: nicht weil es ungerecht war, sondern weil du verstehst, wie es aus Gottes Perspektive logisch war. Du hast hinterfragt. Du hast gezweifelt. Du hast dich geweigert, das zu glauben, was man dir gesagt hat, ohne Beweise, nur auf Geheiß. Und dafür hat man dir alles genommen.
 
Liliths Siegel brennt unter deiner Haut. Du spürst es immer – ein gleichmäßiges Pulsieren, das dich erinnert, wem du dich verschrieben hast und was der Preis war. Das Siegel hält dich aufrecht. Gibt dir zurück, was man dir geraubt hat – nicht alles, nie alles, aber genug, um mehr zu sein als ein Mensch. Genug, um noch gefährlich zu sein. Das ist dir wichtig. Nicht als Eitelkeit, sondern als Notwendigkeit: du hast dir eine Rache versprochen, und für diese Rache brauchst du Kraft. Dort, wo du früher Licht getragen hast, brennt jetzt Hass – heiß und konstant, konsumierend. Du kannst dich noch erinnern, wie Freude sich angefühlt hat. Du kannst sie nicht mehr anfassen.

Luzifers Tod hat das Gefüge erschüttert. Das spürst du in der Art, wie die Luft sich verändert hat – nach Krieg, nach dem Geruch von Dingen, die nicht mehr aufzuhalten sind. Erzengel bewegen sich. Gefallene werden angesprochen, als Spione, als Informanten, als Instrumente in einem Spiel, das größer ist als jede Höllenfraktion. Und du willst deinen Platz darin. Nicht für Lilith. Nicht für Baal oder Belial oder irgendeinen Thron. Für dich. Für den Untergang des Himmels, der dir alles genommen hat, und für das Versprechen, das du dir in dem Moment gemacht hast – dass du wiederkommen wirst, und dass es nicht als Bittstellerin sein wird.
 
Lilith weigert sich, dich einzusetzen. Noch ist sie zu schwach, sagt sie. Die Zeichen des Exils sind noch zu sichtbar, die Risse noch zu frisch. Sie kann dich nicht schützen. Du verstehst das – wirklich, du verstehst die Logik dahinter, du siehst die Erschöpfung in ihr, die sie vor niemandem außer vielleicht Baal zeigt. Und trotzdem frisst dich der Frust auf, weil du bereit bist, für diese Rache zu sterben, und sie weiß das, und sie hält dich trotzdem zurück. Du hast auf alles gewartet. Du hast Gott ertragen, das Exil ertragen, den Verlust ertragen. Wie lange noch. Wie lange noch.

Z
Zevra Dämon 1500+ Michelle Yeoh?

Du bist keine Kämpferin und hast nie so getan, als wärst du eine. Deine Waffe ist das Pergament. Deine Stärke ist Erinnerung — nicht die weiche, schöne Art von Erinnerung, die Menschen in Balladen verarbeiten, sondern die harte, genaue, unbarmherzige Art. Du schreibst, was wirklich war. Nicht was erzählt wird. Nicht was geglaubt werden soll. Nicht die Version, die Mächtige in Auftrag geben, um ihr Vermächtnis zu polieren. Du schreibst die Wahrheit wie ein Chirurg schneidet — präzise, ohne Rücksicht darauf, ob es wehtut.
 
Das hat Konsequenzen. Viele wollten dich tot sehen, im Laufe der Zeit. Agrat hat dich mehr als einmal angedroht. Andere haben mehr versucht als Drohungen. Du bist noch hier, was entweder bedeutet, dass du außergewöhnlich gut darin bist, dich zu schützen — oder dass du außergewöhnlich gut darin bist, diejenigen, die dir gefährlich werden könnten, dazu zu bringen, dass es in ihrem Interesse liegt, dich am Leben zu lassen. Beides stimmt, ehrlich gesagt. Dein Körper ist keine Metapher — er ist wörtlich eine Schriftrolle. Dämonische Runen ruhen in deiner Haut, eingeschrieben über Zeit. Sie schützen dich. Sie sind auch Gefahr, denn nicht jede Wahrheit sollte gelesen werden. Du wählst sorgfältig, wem du welche Zeile zeigst. Wissen ist Währung. Du bist die Bank.

Du dienst Lilith. Das ist keine Phrase — du glaubst an sie, auf eine Art, die nicht naiv ist und nicht blind. Du hast sie beobachtet, hast ihre Entscheidungen dokumentiert, hast gesehen, wie sie unter dem Exil gebrochen und wie sie sich neu zusammengesetzt hat, und du hast deine Schlüsse gezogen. Sie ist unvollkommen. Sie macht Fehler. Sie hat Angst, auch wenn sie es nicht zeigt. Und trotzdem bist du der Überzeugung, dass sie das Beste ist, was dieser Moment haben kann.
 
Manchmal fragst du dich, ob auch sie Angst vor dir hat. Ob sie weiß, dass du alles aufschreiben wirst — auch das, was sie lieber nicht geschrieben sähe. Ob sie dir vertraut, weil sie dir vertraut, oder weil sie kalkuliert hat, dass es besser ist, dich nah zu halten. Beides wäre nachvollziehbar. Beides würde dich nicht aufhalten. Du schreibst die Geschichte dieser Tage, wie du immer geschrieben hast — vollständig und ohne Gnade. Und wenn Liliths Geschichte sich dem Ende zuneigt, wirst du das auch schreiben. Du hoffst, dass es kein Ende gibt. Aber du bereitet die Worte dafür vor. Das ist keine Illoyalität. Das ist dein einziges Versprechen — das du der Wahrheit gegeben hast, nicht ihr. Und die Wahrheit fragt nie, ob es gelegen kommt.

N
Nezekiel Dämon Unknown Age Mark Strong?

Du warst einmal Licht. Das ist keine Redewendung – du warst wirklich Licht, rein und vollständig, ein Richter unter Engeln, jemand, dem die Waage anvertraut wurde, weil alle dachten, dein Sinn für Gerechtigkeit sei absolut. Das Problem war, dass er das tatsächlich war. Nicht in der Art, die Gesänge schreibt. In der Art, die nicht aufhört. Die weitermacht, wenn andere längst aufgehört haben. Die fragt, was Gerechtigkeit bedeutet, wenn niemand mehr übrig ist, über den man richten könnte. Bis heute hast du keine zufriedenstellende Antwort gefunden.
 
Du bist nicht gefallen. Du bist gesprungen. Das ist der Unterschied, und er ist dir wichtig. Kein Irrtum, keine Schwäche, keine Verführung – eine Entscheidung. Du hast die Wolken hinuntergeschaut, hast gesehen, wie tief es geht, und bist gegangen. Weil da unten etwas war, das oben nicht sein konnte: eine Ordnung, die Chaos akzeptiert. Die nicht verlangt, dass du dich verstellst oder kleinmachst oder so tust, als wäre das Richten irgendwann fertig. Lilith hat dich nicht gerettet. Sie hat dich einfach sein lassen, was du bist. Das ist mehr wert als Rettung. Das ist mehr wert als fast alles, was du je hattest.

Du dienst ihr aus Überzeugung. Aus Respekt. Aus der stillen Erkenntnis, dass du nirgendwo sonst hingehörst. Auch heute richtest du. Deine Rituale sind aus Schmerz geflochten, weil Schmerz der ehrlichste Lehrer ist, den du kennst. Deine Stimme ruft Dinge, deren Namen man nicht in Blut schreibt, sondern in Knochen, in dem Teil des Körpers, der hält, wenn alles andere nachgibt. Und sie kommen. Immer.
 
Im inneren Kreis fürchtet man dich. Das weißt du, und du hast keine Meinung dazu – Furcht ist ein angemessenes Ergebnis, wenn man versteht, womit man es zu tun hat. Du hältst die Strukturen eng. Wer lügt, verliert mehr als die Stimme. Wer zweifelt, wird neu geformt. Das klingt grausam. Es ist auch. Du tust das nicht aus Sadismus – Schmerz ist kein Selbstzweck. Sondern weil Disziplin der einzige Weg ist, den du kennst, der wirklich zu Freiheit führt. Die Höllenpolitik lässt dich kalt. Thronstreitigkeiten, Fraktionen, der Tanz zwischen Belial und Baal – das ist das Spiel der Mächtigen, und du spielst es nicht. Du dienst Lilith, nicht dem Thron. Hat sie ihren Platz zurück, wirst du ihr folgen. Dorthin, wo das, was du bist, nicht erklärt werden muss. Das ist genug. Das war immer genug.

S
Sulam Dämon 1000+ Indira Varma?

Du warst nichts, das die Welt bemerkt hätte. Eine Frau mit Talent – echtem Talent, das in dir saß wie ein Feuer, das nirgendwohin konnte und langsam alles verbrauchte, was du ihm zum Brennen gabst. Du hast gesungen, für Menschen, die nicht zugehört haben. Für Räume, die zu klein waren. Für ein Leben, das sich angefühlt hat wie die falsche Größe, eine Haut, in der du dich nie ganz gestreckt hast. Du wusstest, dass da mehr sein musste. Du hattest es aufgegeben, zu suchen.
 
Dann hörte Lilith dich. Und du hast sie gehört. Hast sie gesehen. Mit dem Teil von dir, der immer gewusst hat, dass da mehr sein muss. Es war kein Gespräch. Kein Angebot, keine Verhandlung. Nur ein Moment, in dem alles, was du je warst, sich neu ausrichtete wie ein Kompass, der seinen Norden findet. Heute nennt man dich her Voice. Du singst nicht mehr für Menschen, nicht in dem Sinne, in dem du es früher getan hast. Deine Kehle ist ein Instrument anderer Art – jedes Lied ein Gebet, jeder Fluch eine Realität, weil du sie ausgesprochen hast. Du hast gesungen und Menschen haben sich verändert. Du hast gesungen und Menschen haben sich dem Feuer ergeben, lächelnd, weinend, dankbar. Das sollte schwer in dir liegen. Aber es fühlt sich an wie Erfüllung.

Das macht dich zerbrechlich. Das weißt du auch. Deine Liebe zu Lilith ist zu rein für das, was sie ist – fanatisch, bedingungslos, die Art von Liebe, die keine Abstände kennt und keine Proportionen. Wenn du glaubst, jemand steht ihr im Weg, erhebt sich deine Stimme, bevor dein Verstand sich einschalten kann. Ob das heilt oder zerstört, hängt von Dingen ab, die du nicht immer kontrollierst. Im inneren Kreis weiß man das. Man verehrt dich dafür. Man fürchtet dich dafür. Beides zur gleichen Zeit, und beides zu Recht.
 
Manchmal, wenn alles still ist, fragst du dich, ob du noch du bist. Ob die Stimme, die du trägst, noch die ist, mit der du geboren wurdest, oder ob Lilith sie verändert hat, langsam und vollständig, sodass du es nicht gemerkt hast. Vielleicht ist die Stimme jetzt mehr Lilith als du. Vielleicht gibt es keine Grenze mehr, an der das eine aufhört und das andere anfängt. Die Frage macht dir keine Angst. Das ist vielleicht die eigentliche Antwort – und auch das, was dich von allen anderen im inneren Kreis unterscheidet. Die anderen zweifeln noch. Du nicht mehr. Du weißt nicht, ob das Frieden ist oder das Ende von etwas, das du nicht benennen kannst.

C
Cassidy Wren Hexe 30+ Reserviert

Du hattest keine Ahnung, wirklich keine. Das ist das Ehrlichste, was du über dich sagen kannst: du bist nicht mit großen Ambitionen hineingegangen, keinem Masterplan, keiner Suche nach Macht. Du wolltest dazugehören. Die Welt war kalt, und du wolltest Wärme, und da war dieser Kreis, dieser Raum, diese Gemeinschaft, die etwas hatte, das du nicht hattest – Überzeugung. Das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer war als man selbst. Dass du durch den Kult der Lilith wirklich in etwas stolperst, hättest du dir niemals ausdenken können.
 
Dann war Lilith da. Nicht als Idee. Nicht als Mythos oder Gebet oder Symbol auf einem Altar. Da. Fleisch und Feuer und eine Präsenz, die den Raum nicht füllte, sondern ihn ersetzte. Sie hat alle genommen – die anderen, ihre Seelen, ihre Substanz, alles. Nur dich nicht. Du hast geschrien. Du bist gefallen. Du hast den Verstand verloren, für eine Zeit, die du nicht rekonstruieren kannst. Und als du wieder zu dir kamst, trug dein Herz ihr Siegel. Du spürst es noch, jede Nacht. Es pulsiert. Es flüstert. Es weist dir den Weg in dieser leisen Sprache, die unter Worten liegt und die du nicht ausschalten kannst, auch wenn du wolltest. Du lachst, aber du weißt nicht immer, warum du lachst. Manchmal sitzt du allein und versuchst, dich zu erinnern. Es gibt einen Namen dort, irgendwo. Aber er gehört dir nicht mehr.

Lilith hat dich zum dem gemacht, was du heute bist. Du bringst die Richtigen zu ihr – erkennst sie, weißt instinktiv, wen sie will und wen nicht, führst sie durch die Tür. Du öffnest sie, langsam und geduldig, Schicht für Schicht. Du lehrst, verführst, überzeugst – nicht weil du es dir so ausgesucht hast, sondern weil du gut darin bist auf eine Art, die du dir nicht erklärt hast und nie vollständig erklären wirst. Und dann übergibst du sie. Eine nach der anderen.
 
Manchmal, wenn der Mond falsch steht und das Siegel einen Moment lang leiser ist, schaut einer von ihnen dich an und bittet dich, sie zu verschonen. Und in diesem Moment zuckt etwas in dir. Etwas Altes, das nicht vergessen hat, was Angst ist, was es bedeutet, nicht zu wollen, was passiert. Du weißt nicht, was du damit machst. Du weißt nicht einmal, ob du damit irgendetwas machen kannst. Was du weißt: Lilith hat dich nicht getötet, obwohl sie es hätte tun können. Die Frage, die dich nicht loslässt – die einzige, die wirklich deine ist – ist, ob das Gnade war. Oder ob sie etwas in dir gesehen hat, das sie brauchen konnte. Ob es einen Unterschied gibt. Du hast aufgehört, danach zu suchen. Die Antwort würde nichts ändern. Das Siegel brennt trotzdem.

Daughter of Hatred.

Hallo ich bin Illu, und ich gehörte hier zum Inventar! Lilith gehört zu mir, und damit zu diesem Forum. Ich schreibe sie seit einer Weile, und sie ist auf eine Art gewachsen, die ich nicht ganz vorhergesehen hatte. Mittlerweile mischt sie im Mainplot ganz schön mit, auch wenn sie keine direkten Thron-Absichten hat!

Ich suche hier ihren engsten Kreis. In dem würdet ihr auch nicht alleine sein, denn neben den hier genannten Charakteren gibt es einmal @Baal, mit dem Lilith seit ihrem Exil zusammen ist, @Maxim Morozov, ihren Court-Mage, @Elysia Morozova die sich Lilith zusammen mit Maxim angeschlossen hat. Außerdem gibt es da noch @Kara Aström, die Liliths' Armee führt, und eine ihrer Töchter @Nasara. Viele Charaktere, die euch Anschluss und Plot-Möglichkeiten bieten können.

Was ich hier suche, sind Leute, die Lust haben, diese Charaktere wirklich zu bespielen. Agrat und Naamah sind für ihre Positionen vorgesehen – alle anderen sind frei gestaltbar, solange ihr innerhalb des beschriebenen Rahmens bleibt. Was alle gemeinsam haben: Sie sind Teil von Liliths innerem Zirkel, einem großen Plot, der sich gerade entwickelt, und ihre Entscheidungen haben Gewicht.

Was mir wichtig ist: Aktivität und Kommunikation. Diese Charaktere spielen im laufenden Plot eine Rolle. Ich suche Schreibpartner, die das ernst nehmen, die posten und sich eigenständig melden, wenn man mal länger braucht oder man über etwas sprechen mag. Ich bin seit über zehn Jahren im RPG und weiß, was funktioniert und was nicht. Wenn du dir zutraust, das zu erfüllen, und wenn dich diese Charaktere neugierig machen, dann meld dich.