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Haunted & Holy

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Antworten zu Thema: The Hard Way Home
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Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von César Vargas - Heute, 00:54


She came to kill me. She'll figure out eventually that I'm harder to get rid of than that.


Du bist eine Jägerin.
Ich nenne dich Minina.
Du lebst in New Orleans.
Du versuchst mich zu töten.
Du wirst dich langsam ändern.

Wer wird gesucht?

Valentina Cruz Mendoza ist Anfang zwanzig, mexikanischer Herkunft, und sie weiß ganz genau, wer sie ist und was sie tut.

Das ist das Problem.

Sie ist in einem Umfeld aufgewachsen, das keine Graubereiche kannte. Nicht-Menschen sind eine Bedrohung – das war für sie nie eine Meinung, das war eine Tatsache, so selbstverständlich, wie Essen und Schlafen. Wer ihr das beigebracht hat, glaubte es vermutlich selbst. Vielleicht hatten sie sogar Gründe dafür. Das macht es nicht weniger falsch. Und es macht ihre Wut nicht weniger echt.

Diese Wut ist das Interessanteste an ihr.

Sie ist nicht böse. Sie ist nicht dumm. Sie ist jemand, dem man ein Werkzeug in die Hand gedrückt und gesagt hat: Das hier ist die Wahrheit. Und sie hat es genommen, weil niemand ihr etwas anderes angeboten hat. Weil Überzeugung sich sicherer anfühlt als Zweifel. Weil eine Gemeinschaft, die einem sagt, wohin man gehört, verlockender ist als das Nichts davor.

Jetzt ist sie in New Orleans. Die Stadt brodelt seit Luzifers Tod, und sie jagt. Ihr erstes ernsthaftes Ziel: ein alter Mann im French Quarter, der in der Sonne schläft und nach allem aussieht, was er nicht ist.

Was diese Figur so reizvoll macht, ist nicht wer sie jetzt ist – sondern wer sie werden könnte. Eine junge Frau, die langsam, schmerzhaft und unaufhaltsam begreift, dass die Welt nicht so funktioniert wie man ihr gesagt hat. Die nicht von heute auf morgen ihre Überzeugungen ablegt, sondern die kämpft, zweifelt, wütend bleibt – und trotzdem irgendwann versteht. Die in einem alten, stillen Mann mit einer Schildkröte und zu viel Geschichte im Gepäck etwas findet, das sie nie benennen würde, weil sie keine Worte dafür hat: einen Vater.

Das ist kein leichter Charakter. Aber es ist einer, der Raum hat für Entwicklung, für echte Gefühle, für Szenen, die wehtun und solche, die überraschend warm werden. Einer, der nicht fertig ist, wenn die Geschichte beginnt.

Vorgeschlagene Avatarperson: Xochitl Gomez. Andere Vorschläge sind willkommen, solange die Energie stimmt – jung, unfertig, mit mehr hinter den Augen als sie zeigen will.
Wer sucht?
Der alte Mann schläft in der Sonne.

Er sitzt vor einem unscheinbaren Gebäude im French Quarter, den Rücken an die verwitterte Wand gelehnt, den Hut tief ins Gesicht gezogen. Eine kleine Schildkröte bewegt sich träge durch seinen Schatten. Er sieht aus wie jemand, der die Welt vergessen hat – oder der von ihr vergessen wurde. Ein leichtes Ziel. Vielleicht das leichteste, das eine junge Jägerin in New Orleans finden könnte.

Sie wird sich irren.

César Vargas ist 362 Jahre alt, halb Mensch, halb Gestaltwandler der Canoidea-Linie, und seit wenigen Tagen in New Orleans – nach Jahrzehnten freiwilliger Einsamkeit in der mexikanischen Wildnis. Er spricht wenig, urteilt langsam und lügt nicht. Er hat zwei Götter, eine Schildkröte namens Barrilito und keinerlei Interesse daran, jemandem etwas zu beweisen. Er wirkt ungefährlich. Das ist nicht ganz falsch – und nicht ganz richtig.

Was er nicht hat ist jemand, dem er etwas bedeutet. Nicht wirklich. Barrilito ist das einzige Lebewesen, das jahrzehntelang einfach bei ihm war – ohne Fragen, ohne Urteile, ohne Urteil darüber, wer oder was er ist. Er würde sagen, dass ihm das nichts bedeutet. Er würde lügen.
Die Zukunft
Sie kommt, um ihn zu jagen. Er wird nicht kämpfen – nicht sofort. César ist kein Mann, der handelt, bevor er verstanden hat, und er wird schnell verstehen, wer vor ihm steht. Keine Bedrohung. Ein Mensch, jung und wütend und aufgewachsen in den falschen Überzeugungen.

Er wird reden. Das wird sie irritieren.

Und irgendwo in diesem ersten Gespräch werden sie feststellen, dass sie mehr gemeinsam haben als ihre mexikanische Herkunft. Eine bestimmte Art, die Welt zu sehen. Eine bestimmte Art, Schmerz zu tragen. Dinge, die man nicht plant zu teilen und die trotzdem ans Licht kommen, wenn jemand die richtigen Fragen stellt – oder die falschen, zur richtigen Zeit.

Was ich mir wünsche, ist Slowburn. Wirklich. Kein schnelles Auftauen, keine große Szene, nach der plötzlich alles anders ist. Misstrauen, das sich in winzigen Schritten abbaut. Überzeugungen, die nicht aufgegeben, sondern langsam und ehrlich in Frage gestellt werden. Einen Moment, irgendwann, in dem sie ihn ansieht und begreift, dass das womit sie aufgewachsen ist, nicht die ganze Wahrheit war. Und einen anderen Moment, in dem er begreift, dass Verantwortung für jemanden zu tragen mehr ist als eine Last.

Er braucht jemanden, für den er mehr sein muss als ein alter Mann mit einer Schildkröte. Jemanden, der ihn dazu zwingt, ohne selbst zu begreifen, was er da tut.

Sie suchte ein leichtes Opfer. Einen Nicht-Menschen, den sie jagen könnte. Sie bekommt jemanden, der wartet, bis sie fertig ist – und dann fragt, ob sie Kaffee möchte.
Zu meiner Person
grumpy, 36 years
Ich spiele seit zwanzig Jahren Forenrollenspiel und habe in diesen zwei Jahrzehnten gelernt, was ich will – und was nicht. Ich erwähne das nicht, um einzuschüchtern, sondern weil ich glaube, dass ehrliche Erwartungen besser sind als höfliche Enttäuschungen.

César ist schnell ein Herzenscharakter für mich geworden. Er ist kompliziert, still und trägt mehr mit sich herum als er zeigt – und genau deshalb braucht er jemanden, der nicht bloß Kulisse ist, sondern Gegengewicht. Jemanden, der ihn herausfordert. Der widerspricht. Der eine eigene Meinung hat und sie nicht schluckt, nur weil César schweigt und dabei so aussieht, als hätte er immer recht.

Was ich suche, ist kein Charakter, der in Césars Schatten mitläuft. Das Mädchen soll ein eigenes Rückgrat haben, eigene Fehler, eigene Baustellen. Ich möchte Szenen schreiben, nach denen beide Figuren ein kleines bisschen anders sind als vorher. Kein César im Mittelpunkt – sondern das, was zwischen zwei Menschen entsteht, die sich eigentlich nicht hätten finden sollen.

Was das Schreiben angeht: Ich bewege mich gerne zwischen 2000 und 3000 Zeichen, manchmal mehr, selten weniger. Ich kann sowohl mit englischen als auch mit deutschen Posts dienen. Ich versuche, regelmäßig zu posten – aber ich bin auch ehrlich genug zuzugeben, dass das Leben manchmal dazwischenkommt. Eine fehlende Muse ist keine Absage, und ich erwarte dasselbe Verständnis, das ich selbst mitbringe. Was ich nicht kann, ist auf Dauer in ein Vakuum zu schreiben. Ein kurzes Lebenszeichen, wenn es hakt, ist alles, was ich brauche.

Avatar, Name und im Prinzip alle Angaben sind in erster Linie zur Orientierung gedacht. Änderungen sind absolut möglich - nach Absprache, wenn es denn geht.

Wenn du Lust hast, diesem alten Mann nach einigem Hin und Her einen neuen Sinn in seinem Leben gibt – ich freue mich auf dich.